Klaus-Dieter-Haehn-Schule

Aus dem Schulalltag

Ausflug der Sek 2c in den Serengeti Park nach Hodenhagen

Am 17.10.2017 machten wir uns morgens auf den Weg in den Serengeti Park Hodenhagen.
Alle Schülerinnen und Schüler waren sich einig, es sollte ein toller Tag werden. Doch konnte ein Ausflug in den Serengeti Park diese Voraussetzung erfüllen?
Nach einer sehr interessanten Busfahrt mit dem netten Fahrer Peter und dem Biologen Arne, die uns viele tolle Sachen über die Tiere erzählten, machten wir uns zu Fuß auf den Weg durch den Park.
Eigentlich hatten wir nur den Freizeit Park im Sinn, aber das Gehege der Kattas und der Totenkopfäffchen war das absolute Erlebnis.
Die Tiere waren zahm, suchten den Kontakt zu den Besuchern und zu den Schüler/innen. Nach anfänglicher Vorsicht waren alle in den Bann der Äffchen gezogen und wir verbrachten eine lange Zeit mit den Tieren.
Der anschließende Besuch im Freizeitbereich des Parks war zwar auch eine Attraktion, aber die „Affen“ sind noch heute im Gespräch….
Kommentare der Schüler:
„Toll war, dass wir alle an meinem Geburtstag zusammen Spaß hatten…“
„Das Beste war, dass wir bei den Affen waren…“
„Ich fand die Wildwasserbahn gut, unsere Lehrerin wollte nach Hause…“
„Das Witzigste war, dass die Giraffe den Bio-Porree nicht fressen wollte“

Therapeutisches Reiten der Sekundarstufe 1a

In diesem Schulhalbjahr ging die gesamte Klasse für jeweils einen Vormittag in der Woche auf einen Reiterhof.
Dort hatten wir viele Möglichkeiten, uns mit den Pferden zu beschäftigen. Dabei wurden wir immer von mindestens zwei Mitarbeitern des Pferdehofes begleitet. Wir lernten die Pferde kennen und erfuhren, was Pferde mögen und was nicht. Im Umgang mit den Pferden ist es auch sehr wichtig zu wissen, dass man ruhig und langsam sprechen und gehen muss, damit sich die Pferde nicht erschrecken. Wir lernten etwas über ihren Körperbau, was sie fressen und was sie brauchen, damit sie sich wohl fühlen. Beim Streicheln und Kuscheln mit den Pferden spürten wir ihre Wärme und ihr weiches Fell. Ihre Bewegungen ließen immer wieder neue Wahrnehmungseindrücke bei uns entstehen. Wir haben die die Pferde geführt und mussten dafür viel Klarheit und Selbstsicherheit aufbringen, damit wir den Pferden verdeutlichen konnten, was sie machen sollen. Auch hierbei übernahmen wir eine große Verantwortung für das Pferd! Vor dem Reiten müssen die Pferde mit dem Striegel, der Kardätsche, der Nadelbürste und einem Schwamm geputzt werden, sowie die Mähne mit dem Mähnenkamm gekämmt und die Hufe mit dem Hufkratzer gereinigt werden. Ein weiterer großer Inhalt ist das Reiten auf dem Pferd. Bei einigen Schülern wurde das Pferd von einer Mitarbeiterin geführt. Die Schüler erlebten über die Schritte des Pferdes einen gleichmäßigen Takt, der ihren ganzen Körper in eine angenehme Bewegung und Schwingung versetzte. Häufig lassen sich dadurch z.B. Verspannungen, Spastiken oder auch emotionale Blockaden lösen und positive Emotionen hervorrufen. Wenn sich ein gutes Sicherheitsgefühl und ein sicherer Sitz bei den Schülern entwickelt hat, werden Übungen auf dem Pferd gemacht. Dazu werden z.B. die Hände nach oben über den Kopf, hinter den Rücken oder zur Seite gehalten und verschiedenste Bewegungsabläufe bis hin zu gymnastischen und rhytmischen Übungen ausgeführt. Einzelne Schüler lenken ihr Pferd aber auch selbstverantwortlich über die Zügel in ihren Händen. Nach Ansage der Mitarbeiterinnen werden dann verschiedenste Hufschlagfiguren wie : „Durch die ganze Bahn wechseln“ oder „auf dem Zirkel geritten“ ausgeführt. Die Schüler mussten ebenfalls ihre Pferde durch Stangen, die auf dem Hallenboden zu einem Parcour gelegt wurden, vorrausschauend lenken.

Neben all dem Umgang mit den Pferden gehörte auch die Stallarbeit zu den Aufgaben, die wir für die Pferde erledigten. Das Ausmisten, sowie neu Einstreuen der Ställe und das Fegen der Stallgassen gehörte ebenso zu den Pflichten.

Mittags verließen fast immer alle Schüler glücklich und erfüllt mit vielen individuellen Eindrücken und Erfolgserlebnissen den Pferdehof und es wurden schon Pläne für den nächsten Besuch geschmiedet.

„Wir erleben das große, blaue Meer mit allen Sinnen“

Während des Projektes lernten die Schülerinnen und Schüler der Grundstufe 3 die Vielfalt des Meeres kennen und erhielten einen breitgefächerten Einblick in die typische maritime Tier- und Pflanzenwelt. Das Thema der Unterrichtseinheit beinhaltete Angebote aus den Fachbereichen Sachunterricht, Gestalten, Musik und Bewegung und Sport. Sämtliche Arbeitsformen umfassten neben der sinnlichen Erfahrung durch Erleben und Wahrnehmen unter anderem auch das Beobachten, das Durchführen von Experimenten und Unterrichtsgängen.
Im Sachunterricht erstellten die Schülerinnen und Schüler eine Collage zum Thema „Meer“ und befassten sich unter anderem mit den unterschiedlichen Farben des Wassers.
In der Unterrichtseinheit Gestalten stellten die Schülerinnen und Schüler Muschel- bzw. Schnecken Bilder aus Gips her, formten Kraken aus Pappmache und erstellten eine Meereslandschaft auf Aquarellpapier.
Das Lied „Im großen blauen Meer“ wurde im Musikunterricht von den Schülerinnen und Schülern mit Orff Instrumenten begleitet.
Eine Bewegungslandschaft zu der Unterrichtseinheit, sowie rhythmische Tänze mit Chiffon Tüchern, rundeten das Thema auch im Sportunterricht ab.
Der abschließende Unterrichtsgang in das „SEA LIFE“ in Hannover diente der Vertiefung der gesammelten Erfahrungen und Sinneseindrücke über die Komplexität und Schönheit des Lebensraumes „Meer“.

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